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CITec GmbH Integriertes System zur Erfassung und Bewertung von Korrosionsschäden
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Vorteile und Nutzen


Mit kombiniertem Einsatz zerstörungsfreier Prüfungen können große Bauteilflächen schnell und nachvollziehbar auf korrosionsgefährdete Bereiche überprüft werden. Weitere Messungen können gezielt und kostensparend angeschlossen werden. Die umfangreichen grafischen und tabellarischen Darstellungs- und Vergleichsmöglichkeiten in CITec Survey sind optimale Werkzeuge zum Auffinden der objektspezifischen Bewertungsmaßstäbe für die Meßdaten. Deren qualifizierte Auswertung führt zu belastbaren Schlußfolgerungen über Zustand und individuellen Handlungsbedarf am Bauwerk.

Es ergeben sich folgende Vorteile:
  • der Schadensumfang wird exakt lokalisiert, auch in Bereichen, die noch keine Strukturschäden im Beton aufweisen
  • qualifizierte Beurteilung der möglichen Korrosionsgefahr
  • ungeschädigte Bereiche können exakt gegen korrosionsgefährdete Flächen abgegrenzt werden
  • es lassen sich präzise Angaben über Zeitpunkt und Umfang einer Instandsetzung und zum optimalen Einsatz der Reparaturmethoden ableiten (konventioneller Betonersatz, Oberflächenschutz, Katodischer Korrosionsschutz, Chloridentzug/ Realkalisierung)
  • kaum Verkehrseinschränkungen während der Untersuchung

Hinweis:
Zur richtigen und erfolgreichen Bedienung des Systems sind umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen über Korrosionsvorgänge in Stahlbeton sowie über baustoffliche und konstruktive Zusammenhänge nötig.



Funktionen

Folgende Daten können erfaßt, dargestellt, ausgewertet und ausgegeben werden:
  • Bauwerksangaben (Liste mit administrativen Daten)
  • Bauteilangaben (Liste u.a. mit baustofflichen Daten)
  • Bewehrungsführung (Bewehrungsscan aus HILTI Ferroscan): csv, bmp
  • minimale Betondeckung (Detektierscan aus HILTI Ferroscan): csv-Import
  • Ruhepotential: manuell, online, csv-Import
  • Oberflächenwiderstand: manuell, online, csv-Import
  • Temperatur: manuell, online, csv-Import
  • Karbonatisierungstiefe (gegen 2 Indikatoren)
  • Chloridgehalt (in bis zu 5 frei wählbaren Schichtdicken)
  • Betonfeuchte (in bis zu 5 frei wählbaren Schichtdicken)
  • Rückprallwerte Schmidt-Hammer (Medianbildung nach DIN EN 12504-2)
  • Betonfestigkeiten
  • Hohlstellen (in 0,1 m²-Schritten (4 Quadranten pro Zelle))
  • Betonausbrüche (mit Tiefenangabe, in 0,1 m²-Schritten)
  • Risse (mit Rißweiten)
  • weitere Betoneigenschaften als Overlay-Grafik (Durchfeuchtungen, schlechte Verdichtung..)
  • Dokumentation (Einbindung von bmp- und jpg-Dateien): Link
  • Information (freie Kommentare zu allen Instanzen)

Auswertung
  • Bezug der Ruhepotentiale auf 3 verschiedene Referenzsysteme (CSE sat, Ag/AgCl sat, SCE)
  • Offset aus der Kalibrierung der verwendeten Referenzelektrode
  • Temperaturkompensation der Widerstandsmessungen (in Vorbereitung)
  • Datenvergleich einer Kategorie Meßwerte zu verschiedenen Zeiten (Differenzgrafiken)
  • Beurteilung der Korrosionsgefahr durch Chlorid mittels Summenhäufigkeit der Ruhepotentiale einer Inspektion
  • Beurteilung der Korrosionsgefahr durch Karbonatisierung mittels Überlagerung von cmin, Karbonatisierungstiefe und Oberflächenwiderstand Summierung der Strukturdefekte (Flächen u. Längen aus Hohlstellen, Ausbrüchen, Rissen) zur Massenermittlung u. Verfolgung der Schadensentwicklung
  • frei wählbare Abstufungen und Farbzuweisungen für grafische Darstellungen

Datenpräsentation
  • tabellarische Zusammenfassungen und Dokumentation für Projekt (Bauwerk), Sektion (Bauteil) und Inspektion (zeitabhängige Daten)
  • Zellraster mit visualisierter, maßstäblicher Deckbewehrung, sämtlichen numerischen Werten (selektierbar), Bargraph im Zellraster für Chlorid- und Feuchteprofile, Strukturdefekten (selektierbar)
  • Konturgrafiken (2D, 3D) für
    • Bewehrungsdichte [m² pro Zelle]
    • durchschnittliche und minimale Betondeckung aus Bewehrungsscan
    • minimale Betondeckung aus Detektierscan oder manueller Eingabe
    • Ruhepotentiale
    • Oberflächenwiderstände
    • Oberflächentemperaturen
    • Chlorid und Feuchte pro gewählter Tiefenschicht
    • Karbonatisierungstiefe
    • Rückprallwerte Schmidt-Hammer bzw. Betonfestigkeiten
  • tabellarische Zusammenfassung von verschiedenen Kategoriedaten für ausgewählte Rasterzellen einer Inspektion (z.B. Betondeckung, Ruhepotential, Oberflächenwiderstand, Karbonatisierungstiefe, Chloridprofil)



Screenshots

Software Übersicht und Datenansichten einer Bauwerks-Sektion und -Inspektion

Detaillierte Dialoge zur speziellen Dateneingabe und Anpassung der Ansichten

Umfangreiche Möglichkeiten zur Auswertung und Dokumentation, Diagramme der Messwerte einer Bauwerksinspektion und des daraus resultierenden Reports zum Korrosionszustand




Referenzen

Mit CITec Survey ® sind seit 2001 zahlreiche Stahl- und Spannbetonbauwerke auf Korrosionsschäden untersucht worden. Durch die ständige Rückkopplung zwischen Baustellennutzung, Hard- und Softwareentwicklung sowie Forschung ist ein hocheffektives und anpassungsfähiges System entstanden, und aus einer präzisen Schadensanalyse heraus konnten detaillierte Empfehlungen für aufwandssparende und dauerhafte Instandsetzungsmaßnahmen gegeben werden.

Über Projekte und Erfahrungen ist u.a. auf folgenden Konferenzen berichtet worden:

  • 18. Dresdner Brückenbausymposium an der TU Dresden, 2008: Schneck, U., Bechert, A.:
    Erweiterung der Rohrbachbrücke im Zuge der BAB A 8 auf 4 Fahrspuren - Absicherung des Projekts durch zerstörungsfreie Korrosionsuntersuchung unter Verkehr

  • 3. Kolloquium Verkehrsbauten an der TAE, 2008: Schneck, U.:
    Korrosionsuntersuchung - mehr als nur Potentialmessung: Fallbeispiel Tiefgarage

  • Symposium Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen - Gebäudefassaden an der TAW, 2007: Schneck, U.:
    Zerstörungsfreie Untersuchung und Instandsetzung von Korrosionsschäden an Gebäudefassaden

  • 6. Kolloquium Industrieböden an der TAE, 2007: Schneck, U., Groll, V.:
    Effiziente und sparsame Überwachung des Instandsetzungsprinzips W-Cl - Kontrolle der Wirksamkeit von Beschichtungen auf chloridbelasteten Stahlbetonplatten

  • 16. Dresdner Brückenbausymposium an der TU Dresden, 2006: Schneck, U.:
    Notwendigkeit und Nutzen einer qualifizierten Korrosionsuntersuchung zur Planung von Instandsetzungsmaßnahmen an Stahlbetonbrücken

  • Concrete Solutions Conference in St Malo, 2003: Schneck, U., Grünzig, H., Winkler, T. und Mucke, S.:
    Making Informed Decisions on a High Traffic Bearing Bridge with the Support of a Non-Destructive Condition Survey - a Case Study